Die Herzuntersuchung findet mit genügend Ruhe und nahezu immer ohne Sedation statt. Sie ist mit Hunden, Katzen und Heimtieren (z.B. Frettchen - Kaninchen) gut möglich.

Ablauf der Herzuntersuchung:

  • Nach Erhebung des Vorberichtes und Ihrer Schilderungen über das aktuelle Befindens Ihres Tieres werden evtl. mitgebrachte Befunde (Röntgenbilder / Blutergebnisse) gemeinsam besprochen.
  • Ihr Tier wird klinisch gründlich untersucht. Im Anschluss wird etwas Fell an der seitlichen Brustwand weggeschoren und Gel aufgetragen, um eine gute Anschallung zu bekommen.
  • Meine Kolleg: innen und ich legen Ihr Tier für die Untersuchung auf einen kardiologisch ausgerichteten Tisch. Sollte sich Ihr Tier nicht hinlegen lassen, was z.B. bei Katzen manchmal vorkommt, wird die Untersuchung notfalls im Sitzen / Stehen durchgeführt.
  • Das EKG wird angelegt.
  • Die Ultraschalluntersuchung inkl. Farb-, PW- und CW-Doppler folgt. Meist drehen wir ihr Tier noch einmal um, damit alle notwendigen Schallebenen eingesehen werden können. Der Untersuchungsgang ist international gültig und standardisiert.
  • Je nach Fall ist es abschließend sinnvoll, den Blutdruck an Bein oder Rute zu messen. Das ist häufig bei Katzen oder auch dem Vorliegen weiterer Erkrankungen (z.B. Niereninsuffizienz) notwendig.

 

Abschließend besprechen wir gemeinsam die Befunde. Eine Therapie-Empfehlung wird erstellt. Ihre Haustierärztin/ Haustierarzt erhält eine ausführliche Rücküberweisung. Darauf aufbauend wird in Ihrer Haustierarztpraxis weiter behandelt.

 

Die Bilder und Videos werden zu Dokumentationszwecken langfristig gespeichert und können in bestimmten Fällen weitergeleitet werden (z.B. an die Tierärztliche Hochschule Gießen für OP-/Katheter-Behandlungen).